Die wundersame Wirkung der Insel des ewigen Frühlings
So gut wie jeder in Europa weiß, dass Teneriffa auch die “Insel des ewigen Frühlings” genannt wird, zählt sie doch zu den beliebtesten Reisezielen der Europäer. Vor der Küste Marokkos und der Westsahara gelegen, herrscht auf ihr ein ausgeglichenes Klima mit auch im Winter milden Temperaturen. Im Sommer bieten die erfrischenden Winde, die um die Insel wehen, eine leichte Abkühlung, sodass sie auch im Sommer zahlreiche Besucher anlockt. Entstanden ist die Insel Teneriffa vor etwa sieben bis fünf Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität. Der geologisch älteste Teil der Insel ist das Anaga-Gebirge im Nordosten der Insel, dessen Berghänge mit dichten Lorbeerwäldern bewachsen sind, welche oft durch Wolken und Nebel verhüllt sind.
Auch heute noch spürt man die Kraft der Vulkane auf Teneriffa, so ist der höchste Punkt der Insel der weltweit drittgrößte Inselvulkan Pico del Teide mit 3.718 Metern. Noch heute kommen viele Menschen nach Teneriffa, um auf der „Feuerinsel“ Kraft und Heilung zu erfahren, denn es wurde wissenschaftlich bewiesen, dass die sehr unterschiedlichen Mineralien im Vulkangestein untereinander eine erwiesenermaßen heilsame Spannung erzeugen. So ist der Teide mit seinen fast 4000 Metern eine der Pilgerstätten für erkrankte Menschen. Dieser aus den Fluten des Ozeans herausragende Berg in der Form einer kegelförmigen Pyramide ist der höchste Berg Spaniens, man sagt auch, dass dieser Berg seine Energien von der Spitze aus auf die ganze Insel in alle vier Himmelsrichtungen aussendet. Jedoch hat Teneriffa auch noch andere Juwelen wie zum Beispiel die zahlreichen Nationalparks, in denen man die einzigartige Natur und Landschaft von Teneriffa erleben kann oder im nördlichen und niederschlagsreicheren Teil von Teneriffa, die verschiedenen botanischen Parks, die eine einzigartige Artenvielfalt an tropischen und subtropischen Pflanzen und Arten aufweisen.
Weiterhin wachsen auf Teneriffa auch die seltsam anmutenden Drachenbäume. Der älteste Drachenbaum findet sich im kleinen Städtchen Icod de los Vinos und wurde von Alexander von Humboldt (1769 - 1859) auf über 1000 Jahre geschätzt, daher heißt er auch „Drago Milenario“, der tausendjährige Drachenbaum. Da es sich bei dem Drachenbaum aber nicht wirklich um einen Baum handelt, sondern um ein Liliengewächs, besitzt er leider keine Altersringe, die man zur Altersbestimmung heranziehen könnte. Um eine ungefähre Altersbestimmung vornehmen zu können, zählt man die Anzahl seiner Verästelungen. Mit dieser Methode hat man den Draco Milenario auf rund 800 Jahre geschätzt. Die Bäume werden auch besonders wegen ihres Harzes geschätzt, welches eine heilende Wirkung bei Blutungen und Geschwüren haben soll.
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Filed under: Kanaren on November 25th, 2009

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