Mexiko – Ein Reisetagebuch Teil 2

Mit einem Kitzeln auf der Nase wache ich auf, ein Sonnenstrahl hat mich geweckt, langsam öffne ich die Augen und ein fantastischer Blick auf das kristallklare und sich mit leichten Wellen bewegende karibische Meer liegt vor mir. So traumhaft beginnt der 2. Tag unseres Urlaubes in Mexiko.

Um 10.00 Uhr machen wir uns dann auf, um uns den zuvor bestellten Mietwagen abzuholen und dabei merken wir, dass hier die Uhren etwas langsamer Ticken als in Deutschland: nach 2 ½ stündiger Wartezeit bekommen wir endlich unseren Mietwagen, einen alten Chevrolet jedoch OHNE Klimaanlage…naja das kann ja was werden!

Mayaruinen in Tulum

Mayaruinen in Tulum

Los geht’s: Wir fahren den Highway 307 in südliche Richtung nach Tulum, wo sich verschiedene Maya-Fundstätten direkt am Meer befinden. Mit dem sogenannten Schloss, dem „Tempel des Herabsteigenden Gottes“, dem „Tempel des Windes“ und dem Freskentempel bekommen wir die ersten Mayaruinen unseres Lebens zu Gesicht …ein kaum beschreibbarer Augenblick voller Staunen und Ehrfurcht gegenüber dieser Bauleistung vor so vielen Jahrhunderten. Auch die Lage direkt am Meer ist sehr beeindruckend und einzigartig.

Danach geht es weiter zum 40 km im Landesinneren gelegenen Cobá, eine der größten Mayastädte in Yucatan aus der Majaperiode 600 bis 900 n. Chr. Dort besuchen wir die alten Ruinen von Cobá, wie beispielsweise die Nohoch Mul-Pyramide mit ihren 42 m und den 120 Treppenstufen, die sehr schön im Dschungel gelegen sind, was bei 35 Grad wirklich von Vorteil ist, jedoch verlaufen wir uns leider im Dschungel und erreichen den Ausgang gerade noch so vor der Schließung um 18 Uhr.

Da es mittlerweile schon leicht dämmert, entscheiden wir uns dafür, dass wir diese Nacht in einem schönen im Kolonialstil gehaltenen Hotel in Valladolid, eine alte Kolonialstadt verbringen. Weiter geht’s beim nächsten Mal.

Weitere Artikel

Leave a Reply