Sofia, eine Stadt mit lebendiger Geschichte
Sofia, die Hauptstadt von Bulgarien liegt im Westen des Landes in der Nähe der Grenze zu Serbien. Sie wird im Norden vom Balkangebirge und am südlichen Ende vom Witoscha-Gebirge umschlossen.
Sofia kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. So legen neueste archäologische Funde nahe, dass sie schon vor 8000 Jahren eine steinzeitliche Siedlungsstädte war. Im 7. Jahrhundert v. Chr. wurde an dieser Stelle dann eine thrakische Siedlung errichtet, aus der sich dann später eine Stadt unter Philipp II., dem Vater Alexander des Großen, entwickelte.
Die Römer übernahmen sie und gaben ihr den Namen „Serdica“. Von da an war die Entwicklung zu einer blühenden Metropole nicht mehr aufzuhalten.
Diese vielfältige historische Vergangenheit kann man auch an den unterschiedlichsten Bauwerken ablesen. So finden sich Ruinen ehemaliger römischer Bebauung, heute teilweise in moderneren Gebäuden eingegliedert, wie beispielsweise die 1900 erbaute Kathedrale Sweta Nedelja, welche auf Ruinen des ehemaligen Prätorensitzes erbaut wurde.
Auch die 1576 erbaute Moschee zieht so einige Besucher an und nicht missen sollte man einen Besuch bei dem „Denkmal des Befreiers“, welches den russischen Zar Alexander II. hoch zu Pferde darstellt. Auch heutzutage ist Sofia das kulturelle, wirtschaftliche und politische Zentrum Bulgariens. Ihre Bedeutung als Verkehrsknotenpunkt sollte auch nicht unterschätzt werden. In dieser Milionenstadt leben 14 Prozent der gesamten Landbevölkerung.
Sofia verfügt ebenso über hervorragende Museen, Theater, wie das Akademische Nationaltheater und eine bedeutende Universität, welche 1888 gegründet wurde. Wenn man einmal vor lauter verscheiden Sinneseindrücken die Seele baumeln lassen möchte, lädt einer der vielen Stadtparks zum Verweilen in der Natur ein.
Filed under: Bulgarien on November 18th, 2008
Leave a Reply