Sotschi – Baden vor dem Hintergrund schneebedeckter Gipfel

Sotschi liegt am schwarzen Meer in der Nähe zur georgischen Grenze und ist einer der beliebtesten Bade- und Kurorte Russlands. Die Stadt erstreckt sich auf einer Länge von 145 km entlang der nordöstlichen Küste und besitzt 330000 Einwohner. Mit einer Bevölkerungsdichte von 94 Einwohnern pro Quadratkilometer gehört sie zu den am dünnsten besiedelten Städten der Welt.

Die Stadt wird nördlich und südlich eingeschlossen von zwei Flüssen und hinter ihr erhebt sich das mächtige Kaukasusgebirge, welches sehr schneereich ist. Daher werden die olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi ausgetragen. Das Klima ist subtropisch, das heißt es gibt lange warme Sommer, einen kurzen Herbst und einen milden Winter. Doch aufgrund der Nähe zum Gebirge gibt es viel Niederschlag, der oft als kurzer Starkregen niedergeht.

Ursprünglich gehörte das Gebiet um Sotschi bis ins 15. Jahrhundert der Königin von Georgien. Danach gelang es unter osmanische Herrschaft. Erst nach dem türkisch-russischen Krieg wurde es 1829 an Russland abgetreten. Im Jahr 1834 wurde ein Fort gegründet, der Ursprung der sich später entwickelnden Stadt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die aufblühende Stadt langsam zu einem Kur- und Badeort der Oberschicht. Es dauerte nicht lange, da wurde das erste Hotel errichtet. Selbst Stalin besaß in Sotschi eine Datsche, auch heute noch empfängt der russische Präsident Staatsgäste in Sotschi.

Sotschi hat neben beeindruckenden Stränden von denen man die schneebedeckten Bergkuppen des Kaukasus sehen kann noch so einiges mehr zu bieten. Heilquellen laden ebenso zum Baden ein, wie die subtropische Vegetation in den vielen Parks zu Spaziergängen lädt. Die Stadt ist gespickt mit vielen Denkmälern und einer extravaganten stalinistischen Architektur: Dieses Zusammenspiel von schöner Natur, Stadtentwicklung und kulturellen Errungenschaften machen Sotschi zu einem eindrucksvollen Badeort, den jährlich vier Millionen Touristen bereisen, Tendenz steigend.

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