Venedig in fünf Tagen
Meine Cousine und ich fahren seit Jahren gemeinsam in den Urlaub, denn wir teilen eine Leidenschaft: unser Herz schlägt für Städtereisen. So führten uns unsere Reisen beispielsweise nach Paris, Amsterdam und Rom.
Diesen Spätsommer waren wir fünf Tage in der Stadt der Gondeln und Gondolieri mit ihrer Rialto-Brücke und dem Palazzo Ducale. Es gelang uns, ein kleines Hotel abseits der Touristenpfade, im Norden der Stadt zu finden, von dem wir unsere Erkundungstouren starteten. Der Start für einen gelungenen Venedig Urlaub.
Der erste Tag stand ganz im Zeichen der Stadterkundung: wir folgten dem einzigen aufzutreibenden Wegweiser „San Marco per Rialto“ und klapperten ebenso wie die Massen an Bustouristen die Sehenswürdigkeiten ab: die Rilto-Brücke, der San Markus Platz mit dem Dogenpalast, die Kirche Santa Maria della Salute und die Seufzerbrücke, um nur einige zu nennen.
Am zweiten Tag erkundeten wir die Friedhofsinsel, die Glasbläserinsel San Murano und entspannten ums am Lido, um fit zu sein für den dritten Tag, den Museumstag. Wir nahmen den Dogenpalast nebst Kerker, das Museo correr und das Achäologische Museum unter die Lupe und schauten uns den ehemals goldenen Palast Ca´D´Oro an, mit seiner beeindruckenden Gemäldesammlung.
Am vierten Tag nun endlich kam meine Spezialität: wir durchstreiften die Stadt auf den Spuren großer Dichter bzw. im Schatten von Romanhelden (ich hatte im Vorfeld der Reise einiges gelesen: u.a. der Klassiker schlechthin: „Tod in Venedig“ von Thomas Mann, „die Glasbläserin von Murano“ von Marina Fiorato und das Schönste: „Miss Garnet und der Engel von Venedig“ von Salley Vickers). So fanden wir beispielsweise ein Palazzo in dem Goethe nächtigte und bewunderten die Harry´s Bar, welche schon Ernst Hemingway inspirierte.
Der letzte Tag nun schließlich galt dem Abschied nehmen: ein letztes Gelati, ein letzter Espresso neben einem sacht plätschernden Kanal und ein letzter Blick auf die Lagunenstadt von oben.
Im Moment streiten wir uns darum, wo es nächsten Sommer hingehen soll: sie ist für Prag, ich bin für Brüssel und Brügge.
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Filed under: Italien on Januar 23rd, 2009
Aber aufpassen beim pinkeln… Das kostet 3 € - ist kein Scherz! Habe ich über folgendes Blog erfahren:
(Anmerkung der Redaktion: Link leider nicht funktionsfähig - daher gelöscht)
Wer im Vorraus bezahlt kommt mit 1,50€ weg…
Ohne Worte.