Wissenswertes und allgemeines über die Kanaren

Aus geographischer Sicht gehören die Kanarischen Inseln zwar zu Afrika, aber aus politischer Sicht sind sie eine im Atlantik liegende, zu Spanien gehörende Inselgruppe.

Insgesamt wird die Inselgruppe von über 2 Millionen Menschen bewohnt, wobei die Gesamtfläche 7.492,36 Quadratkilometer beträgt. Die populärsten Hauptinseln gelten bei Touristen als beliebteste Reiseziele. Darunter zählen die Inseln Lanzarote, Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura, La Palma, La Gomera und El Hierro. Vor allem eine Reise nach Teneriffa ist zu empfehlen.

Die drei Inseln, welche am östlichsten gelegen sind, sind Lanzarote, Lobos und Fuerteventura. Sie sind die ältesten Inseln von der kanarischen Inselgruppe, deren Entstehung vor ungefähr 20,6 Millionen Jahren vermutet wird. Forscher haben heraus gefunden, dass alle Inseln der Kanaren Ergebnisse von Vulkanausbrüchen sind, die möglicherweise sogar 36 Millionen Jahre zurück liegen sollen. Dennoch bieten die Kanarischen Inseln nicht nur dem Menschen einen herrlichen Lebensraum, sondern auch unterschiedlichen Lebewesen, von denen die meisten größtenteils Insekten sind.

Man sieht Geckos, die nur in bestimmten Gegenden zu finden sind, oder auch Fische und Vögel. Da das kanarische Klima relativ beständig ist, entwickelt sich die Flora und Fauna sehr gut. Eine Zeitlang herrschte auf den Inseln ein großes Flüchtlingsproblem, welches aber heutzutage stark abgeschwächt und daher gut überschaubar geworden ist.

Das Rekordjahr war 2002, mit einer Einwandererzahl von beinahe 10.000 Menschen. Besonders an den Kanaren ist die Ernennung zum Niedrigsteuergebiet. Im Januar 2000 wurde eine Sonderzone eingerichtet, die anfangs erstmal bis einschließlich 2007 zu einem Niedrigsteuergebiet erklärt und dessen Frist zwischenzeitlich auf 2019 verlängert wurde.

Die Höhe der Steuersätze ist gesenkt worden, um die soziale sowie wirtschaftliche Entwicklung des Archipels zu fördern sowie zu erweitern.

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